Ihr habt sicher schon vom Ei des Kolumbus gehört (Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Ei_des_Kolumbus).
Das ist eine Redewendung, die für eine geniale, aber verblüffend einfache Lösung für ein Problem, das vorher als sehr schwierig oder unlösbar galt, steht.
Die Geschichte dazu ist folgende: Christoph Kolumbus (Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Kolumbus) wurde bei einem Festmahl von spanischen Adligen verspottet. Sie sagten: „Jeder hätte Amerika entdecken können – das war doch gar nicht so schwer.“ Kolumbus nahm daraufhin ein Ei und forderte die Anwesenden auf, es aufrecht auf den Tisch zu stellen. Niemand schaffte es. Dann nahm Kolumbus das Ei, schlug es so fest auf den Tisch, dass das untere Ende leicht eingedrückt war (so dass es eine kleine Delle bekam) und stellte es stabil hin. Er sagte: „Es ist ganz einfach – wenn man weiß, wie.“ Hier ist das Bild von Wiki
Ich habe das zu ersten Mal gesehen in einem Donald-Duck-Comic (mein Blog https://hannosteinerdenkt.de/sind-die-donald-duck-lustigen-taschenbuecher-eigentlich-aus-den-usa/) – und zwar in „Aus dem Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Columbus“ im „Lustigen Taschenbuch-Nr. 123“ . Man kann‘s (gebraucht) kaufen auf z.B. Amazon oder (umsonst) angucken auf „Internet Archive“ https://archive.org/details/ltb123-14bd/page/n101/mode/2up.
Das „Ei des Kolumbus“ ist sehr ähnlich zur Redewendung „den gordischen Knoten lösen“ (Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Gordischer_Knoten) oder zum „Kabayashi-Maru-Manöver“ (mein Blog https://hannosteinerdenkt.de/kobayshi-maru-manoever/).
Eine Antwort
Knoten und Ei kennt man ja…
Kabayashi-Manu-Manöver musste ich wieder nachlesen.